10 Mythen

Warum sich Jonglieren nicht in einer Schule realisieren lässt

Das ausgerechnet das Werfen und Fangen von Bällen sinnvoll für die Schule, den Schüler, die Lehrer und/oder den Schulalltag sein soll, wird sicher auch die nächsten Jahre von vielen Schul-Verantwortlichen bezweifelt werden. Deshalb hier zehn Mythen, die Ihnen im Schulalltag sicher begegnen werden.

Diese 10 Mythen kann man hier als eBook (ePUB-Format) kostenfrei herunterladen: 

Irrglaube Nr. 1

Jonglieren gehört in den Zirkus und hat in einer Schule, bei der es um Wissen, Lernen und Disziplin geht, nichts zu suchen

So ein „Totschlag-Argument“ habe ich in den letzten Jahren schon in verschiedenen Formulierungsvarianten gehört. Hier wird grundsätzlich der Einfluss des Jonglierens (= Bewegung/Körper) und den vermeintlich rein geistigen Feldern „Wissen/Lernen/Disziplin“ (= Gehirn) bestritten. Wenn Sie oder einer Ihrer KollegInnen (oder womöglich der/die Schulleiter/in?) auch Probleme haben, hier Zusammenhänge herzustellen, lesen Sie unbedingt „Wie und Warum Jonglieren im Gehirn wirkt“. Beim Jonglieren werden die Exekutiven Funktionen gefördert, die Selbstregulation wird angekurbelt, geistige Operationen fallen leichter und man ist geistig flexibler. Beim Jonglieren wird auf zellularer Ebene die Kapazität unseres Denk- und Lernvermögens erhöht, das Gehirn bekommt mehr Gehirngewebe und im Hippocampus entstehen sogar neue Nervenzellen.

Irrglaube Nr. 2

Jonglieren ist nur etwas für den Sportunterricht – und deshalb nur etwas für Sportlehrer

Auch dies ist ein fundamentaler Irrglaube. Ja, Jonglierern hat mit Bewegung zu tun. Die größte Wirkung entfaltet das Jonglieren aber über koordinative Bewegungen im Gehirn. Es erfordert die Zusammenarbeit beider Gehirnhälften und genau das fördert das Lernen in mehrfacher Hinsicht: Bessere Lernmotivation, Konzentration und Aufmerksamkeit. In zahlreichen wissen-schaftlichen Studien wurde dies dokumentiert.

Irrglaube Nr. 3

Jonglieren braucht ein wenig Vorkenntnisse oder zumindest Ballgefühl, sonst wird das nix

Das Werfen und Fangen mit drei Bällen kann wirklich jeder (ab 10 Jahre) lernen, aber darum geht es nicht. Wirklich nicht. Es geht mir vor allem darum, mehr Bewegung in die Schule und den Unterricht zu bringen … über das Jonglieren bzw. kleine, kurze koordinative Bewegungseinheiten. Bei Wurf- und Fangübungen mit 1 oder 2 Bällen werden die Schüler mental gefordert und müssen sich dabei ein wenig bewegen. Dies sorgt hinterher für bessere Aufmerksamkeit, Konzentration und Lernmotivation.

Irrglaube Nr. 4

Jonglieren behindert das Lernen

Falsch! Genau das Gegenteil ist der Fall. In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde nachgewiesen, dass Jonglieren sowohl die Lernmotivation, die Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit enorm unterstützt.

Irrglaube Nr. 5

Jonglieren lernen dauert zu lange  und dafür haben die Schulen keine Zeit

Mit Hilfe des Jonglier-Lernsystem REHORULI® ( können insbesondere Anfänger in verblüffend kurzer Zeit das Jonglieren mit drei Bällen lernen. Öffentliche und von Notaren beglaubigte Jonglier-Lern-Events haben dies eindrucksvoll bewiesen. Die aktuellen Bestmarken (Welt-rekorde) sind:

445 Auszubildende der VR Bank haben gleichzeitig in 30 Minuten das Jonglieren mit 3 Bällen gelernt.

162 Anfänger aus Minden haben gleichzeitig in 20 Minuten das Jonglieren mit 3 Bällen gelernt.  Video ansehen: www.weltkindertag.jonglierschule.de

119 Münchner haben gleichzeitig in 10 Minuten das Jonglieren mit 3 Bällen gelernt – Video ansehen: www.weltrekord.jonglierschule.de


Irrglaube Nr. 6

Die wenigsten Lehrer können jonglieren und sind nicht in der Lage, es den Schülern beizubringen

Das Jonglier-Lernsystem REHORULI® ist ein „idiotensicheres“ Lernsystem, das Schritt für Schritt mit verschiedenen Wurf- und Fangübungen mit nur 1 und 2-Bällen beginnt. Es sind 15 Übungen für die linke und 15 Übungen für die rechte Hand.

Systematisch wird mit diesen Jonglier-Übungen gelernt, das Überkreuz-Muster der Jonglage zu erlernen, um am Ende dann 3 Bälle sicher jonglieren zu können. Nicht nur das REHORULI®-Jonglier-Lernsystem (inkl. 34 Video-Tutorials) gibt es kostenfrei im Web (www.Online-Akademie-Jonglieren.de) und als kostenfreie App (www.Jonglier-Fix.de), sondern auch Video-Tutorials für Lehrer und Schüler-Tutoren, die das Jonglieren mit REHORULI® anderen beibringen möchten.

Irrglaube Nr. 7

Es werden für alle Schüler Jonglierbälle benötigt – und das ist viel zu teuer

Strapazierfähige Jonglierbälle lassen sich sehr preiswert mit Leinsamen und Luftballons herstellen. Hier ein Kalkulationsbeispiel für 240-250 Jonglierbälle bzw. mindestens 80 Jonglierball-Sets (je 3 Bälle):

25 kg Leinsamen kosten ca. 35,00 € und 1.000 Luftballons kosten ca. 60,00 € (inkl. Versandkosten). Da für jeden Ball ca. 100g Leinsamen und 4 Luftballons benötigt werden reicht die o.g. Menge für ca. 240-250 Jonglierbälle. Der Preis je Jonglierball-Set beträgt somit maximal 1,20 € bzw. 0,40 € je Ball. Wenn Sie die Schüler bzw. die Eltern bitten, nur 1,00 € mitzubringen, muss die Schule max. 1/5 der Gesamtkosten aufbringen. Das wären bei 500 Schülern lediglich 100 Euro, damit JEDER Schüler seine eigenen drei Jonglierbälle bekommen kann. Weitere Informationen finden Sie im Buch “Jonglieren in Schulen – 212 Seiten – 29.90 €”


Irrglaube Nr. 8

Die Herstellung selbstgemachter Bälle ist kompliziert und dauert zu lange

Das Herstellen von Jonglierbällen mit Luftballons und Leinsamen ist sehr einfach und macht zudem viel Spaß. In einer Schulstunde (45 Min.) ist es durchaus möglich, dass jeder Schüler sich seine drei Bälle selbst herstellt. Dies wurde bereits mehrfach in verschiedenen Schulen (Grundschule, Realschule, Gymnasium, Berufsschule etc.) in der Praxis ausprobiert. Wie die Herstellung funktioniert, wird in einem professionell gemachten Video Schritt für Schritt erklärt und gezeigt. Das Video ist kostenfrei in YouTube abrufbar unter www.Baelle-selbst-bauen.FQL.de.

Irrglaube Nr. 9

Jonglieren lässt sich schwierig in den Lehrplan integrieren

Die Integration des Jonglierens in Schulen bedeutet nicht, hierfür ein extra Fach zu installieren. Es geht darum, den Schülern (und auch Lehrern!) die Möglichkeit des Jonglierens im Schulalltag anzubieten. Das kann gele­gentlich sein, d.h. man plant einen „Projekttag Jonglieren“ oder bietet Jong­lieren ein bis zwei Mal im Unterricht während des Schuljahres oder regel­mäßig (!) im jeweiligen Fach an. In Werken oder Kunst, um zum Beispiel Jonglierbälle zu basteln oder im Sportun­terricht, um das Jonglieren Schritt für Schritt zu lernen. Wie und warum sich das Fach Biologie, Englisch, Latein, Deutsch, Physik oder Mathematik für das Jonglieren eignen, lesen Sie im Buch “Jonglieren in Schulen (212 Seiten, 29,90 €)  Auch während den Pausen kann eine Schule das Jonglieren für Schüler und Lehrer anbieten.

Irrglaube Nr. 10

Jonglieren ist während des normalen Unterrichts nicht durchführbar bzw. stört die Aufmerksamkeit und Konzentration

Gerade beim Thema Aufmerksamkeit und Konzentration gibt es bei den Schülern bzw. in den Schulen die größten Defizite. Grund dafür ist, dass die Schüler zu lange sitzen und – aus neurobiologischer Sicht – die Aufmerksamkeit und Konzentration in den Gehirnen nachlassen MUSS! Kurze Bewegungsübungen oder Wurf- und Fangübungen mit einem Ball sorgen SCHNELL für mehr Aufmerksamkeit und Konzentration. Das haben wissenschaftliche Studien bewiesen. Ein oder zwei Minuten (!) Dauer würden hierfür völlig ausreichen. Je mehr sich die Schüler beim Lernen bewegen dürfen, desto mehr Stoff kann in kürzerer Zeit vermittelt werden. Auch das wurde in wissenschaftlichen Studien bewiesen. Einige Schulen setzen für Wurf- und Fangübungen mit 1 und 2 Bällen die JOKOKO®-Sets ein. JOKOKO® steht für JOnglieren für bessere KOordination und KOgniton (siehe www.JOKOKO.Jonglierschule.de).

Auch im didaktischen Bereich lässt sich das Jonglieren hoch wirksam einsetzen. Neben dem Audiokanal kann der/die Lehrerin die Farbe und Be­wegung der Bälle nutzen, um den Gehirnen der Schüler zusätzliche Reize zu geben bzw. damit sich die Schüler die Inhalte besser merken können. Dazu muss man nicht jonglieren können, sondern muss nur Stichworte/ Themen verschiedene Ball-Farben zuordnen und die Bälle passend hoch­halten bzw. zeigen. Wenn man das Gehirn mehr fordert, wird es leistungs­fähiger … und genau das passiert hier.


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